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BSV - Union Klosterfelde [09.05.2018] 2 : 4

Das wegweisende Nachholspiel begann für die Gubener bereits vor dem Anpfiff mit einer dreifachen Hiobsbotschaft. So fehlte das erfolgreiche Torjäger-Trio Ost, Fingas und Mrowca. Zusammen haben die drei 17 der 32 Breesener Tore erzielt. Zunächst galt es jedoch, die spielentscheidenden individuellen Fehler aus dem Waltersdorf-Spiel abzustellen. Doch die Realität zeigte den 90 Zuschauern am Vorabend des Vatertages ein anderes, erschreckendes Bild. Ein fataler Rückpass des mangels verfügbar Angreifer im Sturm aufgebotenen Franz-Aaron Ullrich konnte vom herauseilenden Danny Hübner zwar noch geklärt werden. Der Nachschuss prallte aus der Ferne an die Latte. Hübner war zurückgeilt, doch der Lattenabpraller wurde von Nowark aus Nahdistanz zum 1:0 verwertet (13. Minute). Klosterfelde spürte jetzt die Verunsicherung der Hausherren. Sie drückten auf das BSV-Tor und kamen nach einem Angriff über die rechte Seite zum 2:0, als Yaman traf (16.). Nach einigen Minuten hatten sich die Gubener sortiert und übernahmen die Spielkontrolle. Einige Chancen blieben zunächst ungenutzt, ehe Kapitän Kunzke mit einem herrlichen Schlenzer das 1:2 erzielte (28.). Guben drückte weiter und die heimischen Zuschauer hatten bereits den Torschrei zum Ausgleich auf den Lippen. Nach einer BSV-Ecke kamen die im Umschaltspiel bestens eingestellten Klosterfelder zu einem Konter. Guben konnte zunächst klären. Doch als die Hausherren das Streitobjekt nach einem wiederholten unnötigen Ballverlust hergeben, schaltete der Gast wieder blitzschnell um. Unions Nowark setzte sich kraftvoll durch und bereitete mit seinem zweiten Treffer den Gubener Angriffsbemühungen kurz vor der Pause ein jähes Ende (39.). 

In der zweiten Hälfte schafften es die cleveren Barnimer zunächst, den BSV vor allem mit kräftezehrenden Zweikämpfen im Mittelfeld zu beschäftigen. Doch die Ullrich-Truppe kämpfte und steckte nicht auf. Nach einer Flanke von Jakob köpfte der am langen Pfosten stehende Alexander Herzog zum 2:3-Anschlusstreffer ein (65.). Wieder war der Gastgeber auf ein Tor dran. Aber Klosterfelde schaffte es in der Folge, mit Geschick und Übersicht, in den entscheidenden Phasen Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Guben rannte jetzt die Zeit davon. Großchancen gab es durch Stoll und Ullrich. Kurz vor dem Ende versagte der bei Fouls nicht immer richtig liegende junge Schiedsrichter Eckert den Gubenern einen klaren Eckstoß, nachdem ein Schmietendorf-Schuss noch abgefälscht wurde. Als in der fünften Minute der Nachspielzeit Gubens Keeper Hübner in den Strafraum aufgerückt war, nutzte Union eine seiner wenigen Chancen im zweiten Abschnitt zum 4:2-Endstand (Yamann, 90. +5). 

Der BSV kassierte im 25. Saisonspiel seine 13. Niederlage. Zu häufig versuchte es Guben durch die Mitte. Hier war Union heute klar besser. Sie verstanden es, nach Gubener Ballverlusten den Ball auf engstem Raum in die Gefahrenzone weiterzuleiten. Guben spielte zu selten über die Flügel. Über diese Wege hatte man die besten Chancen. Klosterfelde tauschte mit dem BSV Platz 9. Guben ist jetzt 10. und führt die Abstiegszone, die bis Platz 15 (Falkensee/Finkenkrug 25 Punkte) reicht, mit 28 Punkten an. Hoffnung gibt, dass sich die Gubener nach einem erschreckenden Auftritt in Waltersdorf dieses Mal trotz zweimaligen zwei-Tore-Rückstands nicht aufgegeben haben. Größte Sorgen bereiten die derzeit individuellen Fehler, aus denen insbesondere die Gegner Kapital schlagen und Punkte holen. Bereits am Samstag wartet am 26. Spieltag der BBL der Aufsteiger und Tabellendritte vom FSV Bernau. 

Aufstellung: Hübner - Herzog, Schwittlich, Hauf, Jakob (ab 80. Schmietendorf) - Schack, Kunzke, Schulze (ab 74. Richter) - Ullrich, Stoll, Waszkowiak

Tore: 0:1 Nowark (13.), 0:2 Yamann (16.), 1:2 Kunzke (28.), 1:3 Nowark (39.), 2:3 Herzog (65.), 2:4 Yamann (90. +5) 

Zuschauer: 90 

Schiedsrichter: Kevin-Coren Eckert

Fotos (Ute Richter)