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BSV Guben Nord - Union Klosterfelde [20.05.2017] 1 : 3

Nach kurzer Abtastphase schien alles gut für die Gastgeber zu laufen. Mit einem Superpaß Waszkowiaks in Szene gesetzt, behauptete Stoll den Ball und spielte den mitgelaufenen, gerade erst für den verletzungsbedingt ausgeschiedenen Kapitän  Schwittlich ins Spiel gekommenen, Jakob frei, der diese erste Chance zum Führungstor nutzte. Dem folgte ein recht abwechslungsreiches Match. So hob Marx das Streitobjekt knapp über das Tor (29.M.). Die Breesener ließen allerdings  in ihrer Konzentration nach und stärkten den Gegner mit einfachen Stockfehlern. Als Karpinski den Ball an der Strafraumgrenze verlor, verfehlte der, durch die darauf folgende Eingabe völlig frei zum Schuß gekommene, Unioner Ehweiner um Haaresbreite den Ausgleich (35.). Hübner entschärfte eine Situation per Fußabwehr. Der darauf folgende Eckball endete mit einem Lattenknaller (38.). Klosterfelde drängte auf den Ausgleich, der sich zwar anbahnte, dennoch aber erst mit Hilfe eines entscheidenden Pfiffes erreicht wurde. Karpinski und Schmietendorf liefen Ehweiner, der sich anschließend geschickt fallen ließ, den Ball ab. Der Schiri betrachtete den Unioner aber als „in die Zange genommen“ und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Strafstoß landete, von Hübner noch berührt, im linken Toreck. Mit Beginn der zweiten Hälfte versuchte der BSV die Entscheidung herbei zu führen, verlor dabei aber zunehmend den Spielfaden. Mehr als einige Halbchancen sprangen bei eigenen Angriffen nicht heraus. Oft fehlte der Blick für den besser positionierten Nebenmann. Von den Schwächen der Gubener profitierend, warteten auch die Unioner, die ohne ihren Torjäger und Spielmacher Röwer (ehemals Energie) angereist waren, mit einigen schönen Spielzügen und gefährlichen Angriffen auf.  Schack kratzte den Ball von der Linie (72.) und einen Konter, nach Freistoß  Richters, wehrte Hübner mit dem Fuß ab (84.). Während sich der BSV fast bei jedem Angriff verzettelte, machten die Gäste Nägel mit Köpfen. Marz spazierte ungehindert durch die Abwehr und vollendete. Der BSV geriet damit völlig von der Rolle und kassierte, keine Minute später, das 1:3, als Jechow den Ball vor die Füße serviert bekam und völlig ungehindert einnetzen konnte. Fazit von Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich: „ Wir konnten in keiner Weise an unsere starke Leistung der Vorwoche (2:1 in Waltersdorf) anknüpfen. Es ist eine Kopfsache, daß es immer nur unter Druck läuft, während wir, wie heute, bei einer vermeintlich machbaren Aufgabe, wieder einmal nicht unser Potential abrufen konnten.“ (rsm, 22.05.2017)

Aufstellung: Hübner – Schwittlich (7.Jakob/73.Pulm), Ullrich, Schmietendorf, Karpinski, Schack, Kunzke, Richter, Waszkowiak – Stoll, Marx

Tore: 1:0 Jakob (10.), 1:1 N.Jechow (42./FE), 1:2 Marz (87.), 1:3 M.Jechow (88.)

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Reisner (Eisenhüttenstadt)

Fotos (Ute Richter)